Diese Einbogenbrücke wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, nachdem der Postweg von Wismar nach Rostock über Neuburg ausgebaut worden war. Sie gehört zu den ältesten Brücken in Mecklenburg-Vorpommern und ist als technisches Denkmal registriert. Ursprünglich bestand sie aus Backsteinen; die Rampen und Abdeckungen aus Feldsteinen. Die Granitsteine stammen wahrscheinlich aus dem geöffneten Hügelgrab Neu Farpen. Bei Erhaltungsarbeiten in den Jahren 1992/1994 an der Brücke wurde ein Teil der Steine verputzt und die großen Granitsteine nicht wieder eingesetzt.
Anstelle des gegenüberliegenden Gebäudes befand sich eine Ausspanne, in der Reisende und Pferde versorgt wurden.
Prominentester Reisender, der mit seiner Eskorte 1803 von Wismar kommend auf der Rückfahrt nach Schweden in Neuburg Zwischenstopp einlegte, war der schwedische Reichskanzler von Thun.
Mit dem Chaussee- und Eisenbahnbau von Wismar nach Rostock am Ende des 19. Jahrhunderts verlor die Poststrecke für den Verkehr an Bedeutung.
Heute ist die Steinbogenbrücke Teil des Pilgerweges der „Via Baltica“, der auf Usedom beginnt und bis nach Osnabrück führt.