Am späten Nachmittag des 08. September wurden die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Ortslage nach Tatow alarmiert. Nachdem dort keine Feststellung gemacht werden konnte, wurde der Einsatz beendet und die Kameradinnen und Kameraden rückten wieder ein.
Nach nur 10 Minuten fand eine erneute Alarmierung statt. Diesmal war der Einsatzort in Kirch Mulsow, die ursprüngliche unklare Rauchentwicklung aus dem vorherigen Einsatz. Neben der Löschgruppe Neuburg die mit drei Fahrzeugen und dem Schlauchtrageanhänger (STA) ausrückte, wurde auch die Löschgruppe Madsow mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) alarmiert. Am Einsatzort bestätigte sich das Alarmstichwort. Hier war ein Brand in einer Scheune ausgebrochen und war bereits auf ein benachbartes Wohnhaus und eine alte Molkerei übergegriffen.
Unser Löschzug übernahm den Einsatzabschnitt „Molkerei“, richtete hierfür eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke von 760 m ein, begann mit 2 C-Rohren die Brandbekämpfung, stellte Atemschutzgeräteträger und entfernte kleinere Bäume und Büsche, um Platz für die Drehleiter zu schaffen. Während des Einsatzverlaufes wurde die FTZ Warin nachalarmiert, die unserem Löschzug neue Atemschutzgeräte, sowie B-Schläuche zum Tausch zuführte, um benutztes Material zu ersetzen.
Unser Löschzug war mit insgesamt 24 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz, welchen wir nach knapp 6 Stunden und 23 Minuten beenden konnten.
Der Brand hat das Wohnhaus derart beschädigt, dass es derzeit nicht bewohnbar ist. Unter dem Motto „Carinerland Hilft“ wurde eine Spendenseite eingerichtet, an die Geldspenden getätigt werden können, um den Bewohnern zu helfen.